Girls’Day 2021: Talking Science

Am Girls’Day schauen Schülerinnen hinter die Kulissen der Max-Planck-Institute in Tübingen

22. März 2021

In diesem Jahr bieten die Max-Planck-Institute für biologische Kybernetik und für Entwicklungsbiologie am Girls’Day interaktive Einblicke in die aktuelle Forschung. Am Donnerstag, dem 22. April 2021, bekommen Schülerinnen die Gelegenheit, Wissenschaft live zu erleben und sich mit Nachwuchswissenschaftlerinnen auszutauschen. In der lockeren Atmosphäre eines Science Slams werden spannende Fragen zum Thema Gehirn, Wahrnehmung und Informationsverarbeitung, Evolution und biologische Vielfalt vermittelt. Nicht zuletzt erfahren die Mädchen auch etwas über Karrierewege in der Wissenschaft. Es sind noch Plätze frei. Die Anmeldung erfolgt über http://www.girls-day.de/Girls_Day-Radar

Wie entwickelt sich ein kompletter Organismus und was ist biologische Vielfalt? Wie funktioniert unser Gehirn? Wie entdecken Kinder die Welt – und können Computer das auch lernen? Diesen und anderen Fragen geht die Forschung an den Max-Planck-Instituten für biologische Kybernetik und für Entwicklungsbiologie auf dem Tübinger Max-Planck-Campus nach.

Aufgrund der Pandemie findet der Girls‘Day dieses Jahr zwar ohne Laborbesuche, dafür aber mit kurzweiligen virtuellen Angeboten statt. Wir starten mit einem Science Slam: Fünf Doktorandinnen aus verschiedenen Bereichen der Tübinger Institute erzählen in kurzen, unterhaltsamen Vorträgen, woran sie forschen, was das Faszinierende an ihrer Arbeit ist und wie sie ihren Weg in die Wissenschaft gefunden haben.

Im Anschluss bekommen 15 der Teilnehmerinnen in interaktiven Break-Out-Sessions die Möglichkeit, ganz persönlich mit den Wissenschaftlerinnen zu reden und noch mehr zu erfahren: Wie wird man Forscherin? Wie findet man sein Forschungsgebiet? Was ist das Schöne an einer wissenschaftlichen Laufbahn, und mit welchen Herausforderungen hat man als junge Forscherin zu rechnen? Der Neugier sind keine Grenzen gesetzt.

Durch das virtuelle Angebot haben mehr Mädchen als sonst die Möglichkeit, am diesjährigen Girls‘Day teilzunehmen. Auch gibt es keine regionalen Einschränkungen; interessierte Mädchen aus ganz Deutschland können sich anmelden.

Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie
Die moderne Biologie umfasst ein weites Spektrum, von der Erforschung grundlegender Prozesse in Einzelzellen bis hin zu globalen Vorhersagen über die Folgen des Klimawandels. Wie die verschiedenen Niveaus biologischer Systeme zusammenhängen, ist jedoch oft unbekannt: Während wir schon lange wissen, dass sich Organismen an ihre Umwelt anpassen müssen, blieben die zu Grunde liegenden molekulargenetischen und biochemischen Prozesse bisher häufig im Dunkeln. Das MPI für Entwicklungsbiologie will diese Lücken schließen.

Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik
Das MPI für biologische Kybernetik erforscht die die Informationsverarbeitung im Gehirn. Mit experimentellen und theoretischen Methoden sowie Computersimulationen befasst sich die dortige Forschung mit den Prozessen, die uns wahrnehmen, entscheiden, handeln und lernen lassen. Viele der wissenschaftlichen Erkenntnisse haben Grundlagen im Bereich der Künstlichen Intelligenz geschaffen und werden diese Disziplin auch in Zukunft mitprägen.

Der Girls'Day
Trotz besserer Schulabschlüsse entscheiden sich Mädchen noch immer häufig gegen naturwissenschaftlich-technische Berufe oder Studienfächer und schöpfen damit ihre Möglichkeiten nicht voll aus. Gerade in technischen Betrieben fehlt jedoch zunehmend qualifizierter Nachwuchs. Der Girls'Day ist ein jährlich stattfindender bundesweiter Aktionstag, der speziell Mädchen und Frauen motivieren soll, sich in sogenannte "Männerdomänen" zu wagen, damit sich langfristig der Anteil weiblicher Beschäftigter erhöht.

Die Anmeldung erfolgt über das Girls´Day-Radar mehr

Der Max-Planck-Campus Tübingen beherbergt die Max-Planck-Institute für Entwicklungsbiologie, für biologische Kybernetik und für Intelligente Systeme (Standort Tübingen), sowie das Friedrich-Miescher-Laboratorium. Insgesamt arbeiten und forschen hier über 1000 Personen. Die Institute sind Teil der 86 Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

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