Was haben Kühlschrankmagnete, alte Radioapparate und Blitzableiter mit der modernen Bildgebung zu tun?

EinBlick – Forschung verständlich

  • Datum: 27.01.2027
  • Uhrzeit: 18:00
  • Vortragende: Gisela Hagberg
  • Max-Planck-Insitut für biologische Kybernetik
  • Ort: Max-Planck-Haus, Max-Planck-Ring 6, 72076 Tübingen
  • Raum: Hörsaal
  • Gastgeber: Kommunikation
  • Kontakt: stephanie.bertenbreiter@tuebingen.mpg.de
  • Rubrik: Gesprächs- und Diskussionsformate, Vorträge
Gisela Hagberg
Hochfeld-Magnetresonanztomographie (MRT) und die Mikrostruktur des menschlichen Gehirns

Wir bitten um Anmeldung. Es können maximal 145 Personen je Vortrag teilnehmen.

Bei der Magnetresonanztomographie (MRT) entstehen durch die feinsten Struktureinheiten im Gehirn lokale Schwankungen im Magnetfeld. Diese räumlichen Inhomogenitäten beeinflussen das MR-Signal – eine Vielfalt, die sich mit quantitativen MRT-Verfahren nicht-invasiv analysieren und entschlüsseln lässt.
Die MR-Signale verändern sich im Laufe des Lebens einer Person und können bei neurologischen Erkrankungen signifikant abweichen. Hochfeld-MRT ermöglicht eine besonders hohe räumliche Auflösung, was detaillierte Beobachtungen dieser Veränderungen erlaubt. Dadurch eröffnen sich neue Perspektiven für die neurowissenschaftliche und klinische MRT-Forschung.
Doch wie entstehen diese Bilder eigentlich? Und warum haben Kühlschrankmagnete, alte Radios und Blitzableiter mehr mit moderner MRT‑Technologie zu tun, als man vermuten würde?
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