Klinische Studien mit Ultrahoch-Magnetfeldern

Ein Fenster in die Mikrostruktur des Gehirns

Das Aufkommen ultrahoher magnetischer Feldstärken (UHF) hat das Gebiet der Neuroanatomie durch den bemerkenswerten hohen Detaillierungsgrad, der in vivo erreicht werden kann, verstärkt. Feinkörnige Variationen der MR-Kontraste sind mit der zugrundeliegenden Neurologie verbunden und können dazu verwendet werden, Mikrostrukturen im Hirngewebe im Zusammenhang mit Neuropathologie abzubilden (Tuzzi et al. 2016; 2017; Martin et al. 20161; 2016b) sowie der Zyto- und Myelo-Architektur (Deistung 2013; Stüber et al. 2014; Dinse et al. 2015; Loureiro et al. 2016; 2017). Das Aufkommen von UHF eröffnet somit neue Möglichkeiten, um gesundes Gewebe zu charakterisieren und krankheitsbedingte Veränderungen der Hirnmikrostruktur zu untersuchen. Hierdurch wird schlussendlich eine in vivo-Histologie mit klinischer Relevanz erreicht. Mit zunehmender Feldstärke ergeben sich jedoch methodische Herausforderungen hinsichtlich der Zunahme der Inhomogenität der statischen Felder und des Sendefeldes. Um eine hohe Reproduzierbarkeit in vivo zu erreichen, müssen solche Faktoren daher adressiert werden.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere englischen Seiten. 

Zur Redakteursansicht