This file was created by the Typo3 extension sevenpack version 0.7.14 --- Timezone: CEST Creation date: 2013-05-19 Creation time: 02-47-49 --- Number of references 3 article 198 Cortical visual processing is temporally dispersed by luminance in human subjects Neuroscience Letters 1999 3 263 2-3 133-136 Increasing the intensity of a stimulus such as luminance results in faster processing of the signal and therefore decreases simple motor reaction time (RT). We studied the latencies of visual evoked potentials (VEPs, N80, P100, N130) and RTs in eight subjects to flashing spots of light while varying the luminance of the spots from 1 to 1000 cd/m(2). The data show that processing time as a function of intensity is modified not only at the retina but also at later processing sites. This indicates a temporal dispersion of the Visual signal over the whole processing stream from visual input all the way to motor output. (C) 1999 Elsevier Science Ireland Ltd. All rights reserved. http://www.kyb.tuebingen.mpg.de/fileadmin/user_upload/files/publications/pdf198.pdf http://www.kyb.tuebingen.mpg.de http://www.kyb.tuebingen.mpg.de Department Kirschfeld http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0304394099001378 Biologische Kybernetik Max-Planck-Gesellschaft 1016/S0304-3940(99)00137-8 kammerTKammer lehrLLehr kunoKKirschfeld poster 126 Dipollokalisationen beim Schachbrett-VEP: Abhängigkeit von räumlicher Frequenz und Stimulationsort im Gesichtsfeld 2000 2 77 Die Latenz visuell evozierter Potentiale (VEP), die durch Kontrastumkehr erzeugt werden, variiert in Abhängigkeit von der räumlichen Frequenz des Schachbrettmusters. Aufgrund der unterschiedlichen Größen der rezeptiven Felder werden feine Muster eher foveal verarbeitet und haben eine verzögerte P1 im Vergleich zu groben Mustern, die eher parafoveal verarbeitet werden. Mit der vorliegenden Studie sollen drei Fragen beantwortet werden: 1. Lassen sich kortikale Generatoren des VEP unter Quadrantenstimulation rekonstruieren, die anatomisch-funktionell plausibel sind? 2. Gibt es bei Variation der räumlichen Frequenz eine Verlagerung des Dipols, die der retinotopen Repräsentation des visuellen Kortex entspricht (feine Muster im Bereich der fovealen Repräsentation am occipitalen Pol, grobe Muster entsprechend weiter innen entlang des Sulcus calcarinus)? 3. Lässt sich bei VEP analog zur fMRT die Subtraktionsmethode einsetzen? In einem Gesichtsfeld von 20°x20° wurden stimuliert: a) die einzelnen Quadranten; sowie für die Subtraktionsmethode b) das Gesamtfeld und c) jeweils drei Quadranten zusammen. Für alle Bedingungen variierten wir die räumliche Frequenz in vier Schritten zwischen 0.5 und 4 cpd. Abgeleitet wurde von der gesamten Kopfhaut mit 40 Kanälen. Die Anpassung der Dipole wurde auf der Grundlage des jeweiligen grand average mit Hilfe von BESA (Michael Scherg, Heidelberg) vorgenommen. Die vorläufige Auswertung von sechs Versuchspersonen zeigt: 1. Die Dipolanpassung zur Quadrantenstimulation ergibt für die frühen Latenzen N1 und P1 die erwartete Lateralisierung. Die N2 war hingegen für alle Reizbedingungen rechts lateralisiert. 2. Keiner der Dipole verschiebt sich unter Variation der räumlichen Frequenz in die erwartete Richtung. 3. Bei Subtraktion der Dreiviertel-Stimulation vom Gesamtfeld lassen sich Dipole vergleichbarer Latenz anpassen. Im Gegensatz zur Quadrantenstimulation lateralisieren alle drei Dipole entsprechend der funktionellen Anatomie. Zusätzlich findet sich für die P1 die erwartete Verschiebung des Dipols von innen nach außen bei Erhöhung der räumlichen Frequenz. Unsere Daten zeigen, dass eine plausible Dipol-Rekonstruktion bereits mit einer 40- Kanal-Ableitung möglich ist. Darüber hinaus scheint die Subtraktionsmethode ein weiterführendes Werkzeug in der topographischen Analyse von VEP zu sein, da sie die erwartete retinotope Repräsentation besser abbildet als die Auswertung der direkten Quadrantenstimulation. http://www.kyb.tuebingen.mpg.de http://www.kyb.tuebingen.mpg.de http://www.kyb.tuebingen.mpg.de Department Kirschfeld http://www.twk.tuebingen.mpg.de/twk00/ Biologische Kybernetik Max-Planck-Gesellschaft Tübingen, Germany 3. Tübinger Wahrnehmungskonferenz (TWK 2000) lehrLLehr bickfordABickford kammerTKammer poster 304 Zeitliche Dispersion im Sehsystem des Menschen 1999 2 75 Ein Grundphänomen in der Psychophysik ist die Abhängigkeit der einfachen Reaktionszeit von der Reizstärke: sie nimmt mit abnehmender Intensität zu. Hierbei ist unklar, wo im sensomotorischen System die zeitliche Verzögerung entsteht. Denkbar ist einerseits eine intensitätsabhängige Verzögerung ausschliesslich auf der Eingangsseite. Alternativ dazu könnte eine intensitätsabhängige, zeitkonsumierende Integration des Eingangssignals auch auf jeder Verarbeitungsstufe vom Sensor bis zur Motorik stattfinden http://www.kyb.tuebingen.mpg.de http://www.kyb.tuebingen.mpg.de http://www.kyb.tuebingen.mpg.de Department Kirschfeld http://www.twk.tuebingen.mpg.de/twk99/ Biologische Kybernetik Max-Planck-Gesellschaft Tübingen, Germany 2. Tübinger Wahrnehmungskonferenz (TWK 99) kammerTKammer lehrLLehr kunoKKirschfeld