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Nachdem im letzten Kapitel ein Überblick über die gängigsten Pulssequenzen
in der ESEEM-Spektroskopie gegeben wurde, soll im folgenden die Erweiterung
auf zweidimensionale Methoden dargestellt werden. Prinzipiell kann jede
Pulsfolge, die mindestens drei Pulse und damit zwei Zeitdomänen enthält,
als zweidimensionales Experiment ausgeführt werden. Schon 1979 verwendeten
R.P.J. Merks und R. de Beer [27] die 3-Pulssequenz zweidimensional.
Die HYSCORE-4-Pulssequenz wurde 1986 von P. Höfer et al. [28] just
an diesem Institut entwickelt und ist seitdem weltweit zu einer
grundlegenden Sequenz der Puls-ESR geworden.
Zweidimensionale ESEEM-Verfahren erleichtern häufig die Interpretation von
ESEEM-Spektren, zum Beispiel kann man in Spektren mit mehreren
paramagnetischen Zentren die Signale zuordnen und die relativen Vorzeichen
der Hyperfeinkopplungen bestimmen.
Josef Pfeuffer
8/12/1998