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72076 Tübingen

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Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik
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72012 Tübingen

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Max-Planck-Campus, Tübingen

 

Geschichte des Instituts

Bau der Abteilung Reichardt als vierte Abteilung des MPI für Biologie im Jahr 1965. Grundteil des ersten Gebäudes des MPI für biologische Kybernetik.
Bau der Abteilung Reichardt als vierte Abteilung des MPI für Biologie im Jahr 1965. Teil des ersten Gebäudes des MPI für biologische Kybernetik.
Der Zeitstrahl stellt die Forschungszeiträume der einzelnen Abteilungen dar.
Der Ursprung des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik liegt in der 1958 am Max-Planck-Institut für Biologie etablierten "Forschergruppe Kybernetik", die sich aus dem Zoologen Bernhard Hassenstein, dem technischen Physiker Hans Wenking und dem theoretischen Physiker Werner Reichardt zusammensetzte. Nach dem Weggang von Hassenstein im Jahr 1960 entstand daraus eine selbständige Abteilung unter der Leitung von W. Reichardt. Diese wurde zur Keimzelle des 1968 gegründeten Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik.

Der Forschungsschwerpunkt des Instituts liegt seit Anbeginn bei der Aufnahme und Verarbeitung von visueller Information im Nervensystem. Zunächst stand die Verhaltensanalyse des visuellen Systems von Insekten im Vordergrund. Fortschritte auf dem Gebiet der Perzeptionstheorie und Neuentwicklungen auf dem Gebiet der experimentellen Technologie haben dazu geführt, dass sich im Zuge von Neuberufungen der thematische Schwerpunkt des Instituts innerhalb der letzten fünfzehn Jahre in Richtung "Aufklärung von kognitiven Prozessen" verschoben hat.

Die beiden Abteilungen "Wahrnehmung, Kognition und Handlung" (gegründet 1993) und "Physiologie kognitiver Prozesse" (gegründet 1997) arbeiten mit einem komplementären methodischen Ansatz an der systemanalytischen Aufklärung von komplexen Leistungen im Gehirn von Primaten. Diese inhaltliche Ausrichtung des Instituts wurde im Jahr 2001 durch die Gründung der Abteilung "Empirische Inferenz" ergänzt. Mit der Fertigstellung der Institutserweiterung Mitte 2006 ist im Magnetresonanzzentrum eine vierte Abteilung entstanden.
Last updated: Freitag, 27.10.2017