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Hirnforschung und Tierversuche

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Physiologie kognitiver Prozesse - Neuronale Verschlüsselung

Abteilung Logothetis
Die Abteilung erforscht die neuronalen Grundlagen, die der bewussten Wahrnehmung zugrunde liegen. Unter Verwendung auditorischer und visueller Modellanordnungen untersuchen wir, an welchen Stellen sensorische Objekte im Gehirn kodiert werden, wie sie sich in neuronaler Aktivität widerspiegeln und wie sich dieser Vorgang durch Lernvorgänge verändert.

Um dies zu erreichen, wird die neuronale Aktivität bei verschiedenen Orts-Zeit-Skalen unter Verwendung von Methoden wie intrakortikaler Aufzeichnung, optischer Bildgebung und hochauflösender funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) ausgewertet.

Zusätzlich zum reinen Verständnis des neuronalen Codes, welcher der Wahrnehmung zugrunde liegt, dient unsere Arbeit auch dem Zweck, besser zu verstehen, welche Aussagekraft verschiedene Methoden wie funktionelle Bildgebung, Elektroenzephalographie oder aber auch das Feuern einzelner Neuronen sowohl untereinander haben als auch im Hinblick auf die Funktionsweise des Gehirns.

Während des letzten Jahrzehnts galt unser Interesse insbesondere der Beziehung zwischen neuronaler Aktivität und fMRT-Signalen.

Schließlich versucht eine Gruppe von Synthesechemikern hochangepasste MR-detektierbare Substanzen zu entwickeln und auszuwerten, welche ihre magnetischen Eigenschaften in Abhängigkeit von der Konzentration von Ionen und Molekülen, die an neuronaler Signalgebung beteiligt sind, verändern. Derartige Substanzen könnten höchstwahrscheinlich die neuronale Bildgebung revolutionieren und daher einen Quantensprung sowohl im Signal-Rausch-Verhältnis, der örtlichen Detailtreue und Spezifität darstellen als auch beispiellose zeitliche Auflösung ermöglichen.

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Last updated: Dienstag, 17.12.2013